Unser Verband wird 40! save the dates: 15. Juni 2012 18h in Frankfurt + 31. Oktober 2012 in Berlin
Hier geht's direkt zum
Spendenformular
Besuchen Sie uns
auch bei
facebook
Kinderrechte kennen keine Herkunft -
Infos und
Online-Petition zur Kampagne für Flüchtlingskinder
Wir versenden einen kostenlosen Newsletter - Sie können ihn
hier abonnieren.
Wir unterstützen die Kampagne "7 % für Kinder" für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder.
Immer mehr Frauen und Männer finden ihren Partner oder ihre Partnerin grenz- und kulturübergreifend: In Deutschland ist jede achte Eheschließung eine binationale Verbindung, und jedes fünfte Kind, das hier geboren wird, hat zumindest einen ausländischen Elternteil.
Binationale Partnerschaften sind nicht nur private Lebensentwürfe Einzelner, sie sind zugleich Ergebnis gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.
Unser Verband ist eine bundesweite Interessenvertretung. Wir haben uns zusammen geschlossen, um die soziale und rechtliche Gleichstellung von Menschen ungeachtet ihrer nationalen und kulturellen Herkunft zu verbessern. Wie wir das tun, erfahren Sie in unserer Broschüre:
Wir mischen mit. Wo wir das tun, finden Sie links bei
Kontakte , und dort auch die Adressen unserer
Regionalstellen.
Wir suchen eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in für die Öffentlichkeitsarbeit in unserer Bundesgeschäftsstelle in Frankfurt/Main. Hierfür ist eine Stelle mit 20 Wochenstunden zu besetzen - Details finden Sie in der
Stellenausschreibung.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Das Bundeskabinett hat den
8. Familienbericht „Zeit für Familie“ verabschiedet und würdigt ihn als wichtigen Meilenstein bei der Gestaltung von wirkungsvoller Familienzeitpolitik. Der Vorstoß des Bundesfamilienministeriums, Zeit als zentralen Faktor für das Gelingen von Familie zu betonen, ist zu begrüßen - allerdings fehlen im Bericht die Lebenslagen binationaler und eingewanderter Familien. Entsprechend sind etliche Empfehlungen wie z.B. das Großelternzeitmodell für viele eingewanderte Familien nicht anwendbar: Es ist gegenwärtig unvorstellbar, dass Großeltern aus den Ländern außerhalb Europas für die Betreuung ihrer Enkel einen Aufenthaltstitel erhalten. Bereits aktuell werden Besuchervisa oftmals so restriktiv erteilt, dass Großeltern nicht einmal an familiären Ereignissen wie Geburt, Taufe oder Hochzeit teilnehmen können. Hier unsere
Pressemitteilung dazu.
Mit einem Gesetzentwurf vom 7.3.2012 fordert die SPD-Fraktion die Abschaffung der Sprachanforderungen beim Ehegattennachzug (
BT-Dr. 17/8921 ). Diese Regelung sei eingeführt worden, um Zwangsehen zu verhindern. Allerdings fehlten bislang empirische Belege dafür, dass dieses Ziel durch das Erfordernis des Spracherwerbs vor Einreise erreicht wird. Demgegenüber seien zahlreiche Fälle dokumentiert, „in denen es Ehepartnern in freiwillig geschlossenen Ehen langfristig unmöglich ist, die eheliche Lebensgemeinschaft in Deutschland zu leben“. Deshalb solle die Regelung aufgehoben werden. Beibehalten werden sollen die geltenden Regelungen, dass der nachziehende Ehepartner bei fehlenden Sprachkenntnissen nach der Einreise nach Deutschland einen Integrationskurs besuchen muss.
Mit diesem Gesetzentwurf stellt erstmals eine der großen Volksparteien die Sprachanforderungen als Nachzugskriterium in Frage, nachdem die Grünen und die Linke schon seit geraumer Zeit Forderungen zu deren Abschaffung erheben. Wir begrüßen diesen Vorstoß sehr und sehen uns in unserer ausdauernden Arbeit bestätigt: Zahlreiche Argumente aus unserer 2008 veröffentlichen Broschüre
"Haben Sie noch eine Idee?" finden sich in dem Entwurf wider.
Die EU-Kommission hat ein Grünbuch zum Recht auf Familienzusammenführung von in der Europäischen Union lebenden Drittstaatsangehörigen herausgegeben. Damit hat sie eine Konsultation gestartet, die am 29. Februar 2012 endete. Unser Verband hat sich mit einer
Stellungnahme an der Konsultation beteiligt und einige Fragen der Kommission beantwortet.
"Primitive" Schwarze gehören nicht in den Karneval!
Für afrodeutsche Familien ist es eine Zumutung, wenn Karnevalsgruppen sich als "primitive" Schwarze bemalen, Baströckchen anziehen und Knochen ins Haar stecken. Damit werden Afrikaner/innen als "andere", primitive, exotische, naturverbundene, aber im Geiste weniger entwickelte Menschen konstruiert. Schon Kinder fühlen sich von solchen Darstellungen irritiert und negativ berührt. Ihre Eltern geraten in Erklärungsnot.
Was andere verletzt, ist nicht harmlos, auch wenn die Darsteller/innen "es nicht so meinen". Deshalb wenden wir uns an das Kölner Festkomitee, die Karnevalsvereine und Mitveranstalter/innen des Karnevals wie Schulen und Kindergärten mit dem dringenden Appell: Losst uns fiere – nit diskriminiere!
Presseerklärung unserer Landesgeschäftstelle NRW
In ihrer
Presseerklärung vom 31. Januar 2012 zum Nationalen Aktionsplan Integration betont Staatministerin Maria Böhmer im Hinblick auf Sprachförderung die "… erhebliche Bedeutung, ob die Umgangssprache in der Familie Deutsch ist."
Was verbirgt sich hinter diesem auf den ersten Blick harmlosen Satz? Sollen Eltern zuerst Deutsch lernen, bevor sie mit ihren Kindern sprechen? Haben andere Familiensprachen weniger Wert als Deutsch?
Die UN Kinderrechtskonvention formuliert in
Artikel 29 das Recht von Kindern auf ihre Muttersprachen unmissverständlich. Auch die Bundesregierung sollte sich dem verpflichtet fühlen. Hier
unsere aktuelle Pressemitteilung dazu und weitere Informationen zu
Mehrsprachigkeit.
Anlässlich des Integrationsgipfels am 31. Januar im Kanzleramt betonen wir gemeinsam mit dem Interkulturelle Rat in Deutschland und PRO ASYL:
Bei Integrationsgipfeln werden stets die vermeintlichen Defizite von Migrantinnen und Migranten thematisiert. Zentrale Integrationshemmnisse wie der in bürgerlichen Schichten weit verbreitete Rassismus sowie die Ausgrenzung und Diskriminierung von Flüchtlingen und Migranten per Gesetz werden kaum angesprochen. Darüber ist in Deutschland eine Debatte erforderlich. Hier die
Presseerklärung dazu.
Bei der Bundespressekonferenz am 30. Januar wurde von zahlreichen demokratischen Organisationen eine
"Erklärung der Zivilgesellschaft" vorgestellt.
Neben der lückenlosen Aufklärung rufen die mehr als dreißig Unterzeichner zu Solidarität und Mitgefühl gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen auf.
"Wir fordern, dass die politischen Parteien und staatlichen Einrichtungen einen Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischen Diskriminierungen gemeinsam mit demokratischen Organisationen entwickeln. Dabei einbezogen werden muss auch die Politik gegenüber Zugewanderten, die diese immer noch von grundlegenden Partizipationsrechten ausschließt."
Jahrelang konnte eine Gruppe von Terroristen eine Blutspur quer durch Deutschland ziehen und Kleinunternehmer mit griechischem und türkischem Migrationshintergrund sowie eine Polizistin ermorden. Wie konnten diese Terroristen unbemerkt Bomben bauen, Waffen beschaffen und ein Netzwerk aufbauen? Ist es möglich, dass der Verfassungsschutz davon wirklich nichts gewusst hat?
Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der dubiosen Umstände. Der Rechtsextremismus und die rechte Gewalt in Deutschland dürfen nicht länger unterschätzt oder sogar ignoriert werden. Wir fordern Politik und die ausführenden Behörden auf, die Augenklappe vom rechten Auge abzunehmen und entschieden gegen den Terror von rechts vorzugehen. Hier unsere
Pressemeldung dazu.
Zum weiter lesen: In der Frankfurter Rundschau thematisiert ein
Interview mit Kenan Kolat, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, den bisherigen gesellschaftlichen Umgang mit den Morden. Ein aktueller Beitrag von Ekrem Şenol auf
MiGAZIN führt den politischen Umgang mit Rechtsextremismus vor Augen: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wolle keine Stellungnahme zu der aktuellen Rechtsterrorismusdebatte abgeben. Schließlich sei das Familienministerium für Rechtsextremismus ja "nur präventiv" zuständig. Und "
gesicht zeigen" beendet seine Pressemeldung mit der Feststellung: "Es ist schon absurd, dass (...) Programme gegen Rechtsextremismus (...) die Extremismusklausel unterschreiben müssen und zur
Absicherung alle Verfassungsschutzberichte zu Rate ziehen sollen. Ausgerechnet!"
Bildungserfolg hängt in Deutschland stark von der sozialen Herkunft ab. Unter dem Titel "Bildungserfolg und Bildungschancen für alle?!" luden wir am 18. November 2011 in Frankfurt zu einer Fachtagung ein, um dazu aktuelle Forschungsergebnisse und Ansätze aus der Bildungspraxis zu diskutieren.
Das Bildungssystem in Deutschland ist auf den demographischen Wandel nicht gut vorbereitet: Während im Bundesdurchschnitt gegenwärtig rund 35% der Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund haben, in Großstädten sogar mehr als 50%, sind es bei den Lehrer/innen gerade mal 1,8%....
weiter lesen
Oma kann in den Ferien nicht kommen...
Ferien sind Familienzeit. Doch leider nicht für alle: Wer Angehörige in visumspflichtigen Drittstaaten hat, kann nicht davon ausgehen, dass Vater, Großmutter oder Bruder tatsächlich ein Besuchervisum bekommen.
Seit April 2010 gilt mit dem EU-Visakodex, dass Visa für mehrere Einreisen und mit Geltungsdauer von mehreren Jahren erteilt werden können. Dadurch können Besuche auch kurzfristig und ohne lange Wartezeiten realisiert werden - sofern die familienfreundlichen Regelung genutzt und entsprechende Visa erteilt werden.
Welche Erfahrungen haben Sie, Ihre Familienangehörige oder auch Freunde seit April 2010 mit der Beantragung von Visa für familiäre Zwecke gemacht?
Wir laden Sie herzlich ein, sich an unserer Fragebogen-Aktion zu beteiligen. Bitte füllen Sie den
Fragebogen (hier auch auf
Englisch: experiences visit-visa und auf
Türkisch ) aus und senden ihn an unsere Bundesgeschäftsstelle.
Wir wollen möglichst umfangreiche Erfahrungen zusammen tragen, um mit der Veröffentlichung von Ergebnissen langfristig dazu beizutragen, die oft langwierigen und frustrierenden Verfahren zu verbessern.
Lesen Sie hierzu unsere
Stellungnahme, um die der Auswärtige Ausschuss uns für eine Anhörung im Oktober bat, unsere
Pressemitteilung von Juli 2011 und unsere
Forderungen an die Bundesregierung, die familienfreundlichen Regeln des EU - Visakodex konsequent und ohne Einschränkungen umzusetzen.
Jedes dritte Kind, das 2010 in Deutschland geboren wurde, hat zusätzlich zur deutschen Staatsbürgerschaft mindestens eine weitere. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten "Optionskinder" eine Aufforderung von der Behörde, sich bis zu ihrem 21. Geburtstag zwischen der deutschen und der ausländischen Staatsangehörigkeit zu entscheiden. Hintergründe hierzu finden Sie hier im Prospekt
"Deutsche nur auf Zeit?", den unser Verband im Bündnis
Wider den Optionszwang mit heraus gegeben hat. Am 6. Dezember 2011 findet in Frankfurt eine
Informationsveranstaltung für betroffene junge Leute, Schulen, Beratungsstellen usw. statt. Dass auch unter den Eingebürgerten de facto ca. 50% Doppelstaatler sind, spricht sehr dafür, die Optionspflicht aufzugeben, da sich die gesellschaftlichen Realitäten längst verschoben haben.
Vor diesem Hintergund begrüßen wir die Initiative von Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney, die den Einbürgerungstest abschaffen und Kindern von Ausländern die doppelte Staatsbürgerschaft ermöglichen will. "Integration muss zu einem Markenzeichen eines weltoffenen Baden-Württemberg werden", sagte die Ministerin. Öney möchte, dass in Deutschland geborene Kinder dauerhaft in den Genuss des Doppelpasses kommen.
mehr bei MiGAZIN.

Bundeskanzlerin Merkel traf sich am 21.09.2011 mit den Spitzen der großen deutschen Familienverbände zu einem Gespräch über aktuelle familienpolitische Themen. Die Vorsitzende unseres Verbands Bettina Müller-Sidibé hob die besonderen Leistungen von zugewanderten Familien bei der Entwicklung und Förderung ihrer Kinder hervor. In diesem Zusammenhang sei eine Kultur der Wertschätzung und Anerkennung in diesem Land besonders wichtig. Weitere Themen waren u.a. die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse, Kampf gegen Kinderarmut und die Reduktion der MWSt für Kinderprodukte auf 7%.
Die Niederlande haben den Sprachnachweis im Ehegattennachzug für Türken mit sofortiger Wirkung abgeschafft, weil das Assoziationsabkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Türkei verbietet, die Freizügigkeit türkischer Staatsbürger einzuschränken: Es verstößt demnach gegen EU-Recht, die Einreise von türkischen Ehepartnern von einem Sprachtest abhängig zu machen. Zudem formulierte die EU-Kommission im Mai 2011 deutlich, dass das Recht auf Zusammenleben in der Familie Vorrang vor Integrationsanforderungen hat und Sprachtests nicht zu einer Ablehnung der Familienzusammenführung führen dürfen. Der Bundesregierung ist deshalb zu raten, nun zügig die in Deutschland geltende Regelung abzuschaffen, bevor ein entsprechendes Urteil des Europäischen Gerichtshofes sie dazu zwingt. Hier unsere
Pressemitteilung dazu.
Der Deutschen Bundestag lud am Montag, 19.09.2011 zu einer
Sachverständigenanhörung zum geplanten Familienpflegezeitgesetz ein, mit dem die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessert werden soll. Das im Entwurf vorliegende Familienpflegezeitgesetz geht ausschließlich zu Lasten der Arbeitnehmer/innen und ist für die Pflegebedürftigen nicht wirklich hilfreich: Besser kein Gesetz als so ein schlechtes! Gemeinsam mit dem DGB, Deutscher Frauenrat, Zukunftsforum Familie und der Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen haben wir eine dazu eine gemeinsame Erklärung formuliert, die Sie in dieser
Pressemitteilung finden.
Vor einem Jahr hat die Bundesregierung die deutschen Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention zurück genommen. Bewirkt hat das wenig: "Seitdem hat die Bundesregierung keine Schritte zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland unternommen", stellt Prof. Dr. Lothar Krappmann, bis 2011 Experte im UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, in der aktuellen
Pressemitteilung fest.
Prof. Dr. Krappmann ist auch Schirmherr der Kampagne
Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!, die wir zum Internationalen Kindertag am 1. Juni gemeinsam mit über 40 namhaften Organisationen gestartet haben. Ein Jahr lang soll mit Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit und politischem Druck die Situation für Flüchtlingskinder in Deutschland verbessert werden. Sie sind im Vergleich zu Kindern mit deutschem Pass noch immer massiv benachteiligt, in der Schul- und Berufsbildung, der Gesundheitsversorgung, in ihrer Bewegungsfreiheit. Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat Deutschland bereits 1995 und 2004 wegen seiner Haltung gegenüber Flüchtlingskindern kritisiert. Kinderrechte kennen keine Herkunft - unterschreiben auch Sie die
Online-Petition.
Lesen Sie auch unsere bisherigen Beiträge zum Thema:
Kinderrechte ohne Vorbehalt!
Am 4. Juli beriet der Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Anhörung über das geplante Betreuungsgeld: 150,- € sollen ab 2013 diejenigen Eltern erhalten, die ihr Kind nicht in einer Kindertagesstätten oder in Kindertagespflege betreuen lassen, sondern es selbst betreuen. Gemeinsam mit 20 weiteren Verbänden und Gewerkschaften unterstützen wir die Position des Zukunftsforums Familie: "Es wäre fatal, wenn sozial schwache Familien darüber nachdenken müssten, was sie dringender benötigen: das Geld oder ein gutes Bildungs- und Förderungsangebot für ihre Kinder"
Pressemitteilung
Im Juni 2011 lud der Innenausschuss des Deutschen Bundestages zu einer öffentliche Sachverständigenanhörung zum Thema "Sprachanforderung im Ehegattennachzug" ein. Unsere Geschäftsführerin, Hiltrud Stöcker-Zafari, wurde als Sachverständige eingeladen und im Vorfeld um eine
Stellungnahme gebeten. Auch vier Jahre nach Inkrafttreten der Regelung ist die Kritik unverändert: Die Regelung verstößt gegen Grund- und Menschenrechte auf Familienleben und freie Partnerwahl. Lesen Sie unsere
Pressemitteilung und unsere
Stellungnahme zum Evaluierungsbericht der Bundesregierung, und hier auf
www.migazin.de den Bericht zur Anhörung. Der Deutschlandfunk veröffentlichte im Dezember einen anschaulichen Bericht mit Interview:
Liebe mit Hindernissen.
Bundesdelegiertenversammlung eines lebendigen Verbandes
Am 16./17 April 2011 waren sich die Delegierten einig: Der Gesetzentwurf zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und die Vergabe von Besuchervisa für Familienbesuche werden weiter aufmerksam und kritisch begleitet. Der neu gewählte, nun fünfköpfige Bundesvorstand wurde herzlich begrüßt und direkt mit einer neuen Aufgabe versehen: Ein Buch- oder Filmprojekt über die Geschichte von Binationalen in Deutschland soll auf den Weg gebracht werden.
Diese und weitere zentrale Themen können im Bundesvorstand nun für die kommenden zwei Jahre auf mehr Schultern verteilt werden: Neben Bettina Müller-Sidibé (Frankfurt), Angela Rother –El–Lakkis (Bonn) und Dr. Bärbel Sánchez –Corneaux (Leipzig), die bereits seit mehreren Jahren mit großem Einsatz in diesem Amt aktiv sind, konnte nun mit Sidonie Fernau (Hamburg) und Daniel López Álvarez (Halle) das Gremium erweitert werden.


